In einer Zeit, wo Geld im Sport keine Rolle mehr zu spielen scheint, kommt ein Signal aus der Handball-Bundesliga - berichtet der Kicker.
Faire Aktion der Spieler von der SG Flensburg-Handewitt. Aufgrund der unbefriedigenden sportlichen Entwicklung in der Vorsaison nehmen die Akteure in der kommenden Spielzeit eine Gehaltskürzung von 15 Prozent in Kauf. "Wir müssen einsparen, weil wir die Champions League nicht erreicht haben", gab der neue SG-Geschäftsführer Holger Kaiser am Mittwoch zu. Er sei den Akteuren für diesen Schritt dankbar.
"Es zeigt, dass die Spieler sich mit ihrer SG und der Region identifizieren und nicht den höchst möglichen finanziellen Vorteil, sondern die langfristige Stabilität der SG im Auge haben", erklärte der Manager. Platz fünf reichte nicht, um in die Champions League einzuziehen, im Pokal unterlagen die Norddeutschen im Achtelfinale zuhause den Rhein-Neckar Löwen mit 26:27. Im Viertelfinale der Königsklasse zog man gegen den HSV Hamburg den Kürzeren. Die Flensburger werden in der kommenden Spielzeit mit dem EHF-Pokal-Wettbewerb vorlieb nehmen müssen.
Quelle: SG geht's ans Portemonnaie - News - Handball - kicker online


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